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Heute haben in Zürich hunderte Menschen gegen die rassistische und elitäre Politik der SVP demonstriert. Neben der angekündigten Gegenkundgebung kam es zu zahlreichen Aktionen, etwa einer Demonstration beim Bahnhof Enge und mehreren Blockadeaktionen.

Die Polizei war den ganzen Nachmittag mit einem martialischen Grossaufgebot im Quartier präsent. Sie kesselte die Gegenkundgebung ein, führte hunderte Personenkontrollen durch, erteilte unzählige Wegweisungen und nahm dutzende Personen fest. Das politische Signal ist klar: Die Polizei scheut keinen Aufwand, jeden antirassistischen Widerstand zu unterdrücken.

Doch die Leute auf der Strasse liessen sich nicht einschüchtern. Es gelang immer wieder, kleine Nadelstiche zu setzen und so die SVP-Feier nicht ungestört über die Bühne gehen zu lassen.

In der kapitalistischen Krise verschärfen die rechten Kräfte auf der ganzen Welt ihre Politik der Spaltung, hetzen gegen Migrant_innen und greifen soziale Errungenschaften an. In so reaktionären Zeiten ist eine fortschrittliche und revolutionäre Politik dringender denn je. Wir werden weiterhin gegen die Rechten auf die Strasse gehen. Der reaktionären Politik aller rechten Parteien setzen wir unsere revolutionäre Perspektive entgegen.

Aktionsbündnis "Rechte Hetze stoppen", 19.3.17